Max-Plank-Institut für Sonnensystemforschung Max-Planck-Gesellschaft DAWN - Eine Reise zu den Anfängen des Sonnensystems

Bild des Tages: Juni 2012

Topographie und Albedo des Kraters Teia (29. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Der Krater Teia befindet sich links im Bild und hat einen Durchmesser etwa sieben Kilometer. Die Form von Teia ähnelt einem Herzen, dessen Spitze nach oben zeigt. Möglicherweise hat herabgerutschtes Material diese ungewöhnliche Form verursacht. Der untere Rand von Teia bedeckt einen älteren, stärker erodierten Krater; von mehreren Seiten Teias gehen Streifen aus. Die Darstellung der Topographie zeigt, dass Teia auf dem unteren Teil eines Hügels entstand, der in rot und weiß dargestellt ist. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Numisia, einige Grad unterhalb des Äquators. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 12. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo der Krater Helena und Laelia (28. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Helena ist der mittlere der drei senkrecht übereinander angeordneten Krater in der Bildmitte. Der Krater Laelia befindet sich in der rechten Ecke des Bildes. Kleine dunkle und helle Flecken umgeben den Krater Helena und einen Hügel im Kraterinneren, der dort abgelagert wurde, nachdem Material von der Seite des Kraters abgerutscht ist. Links vom Krater Helena befindet sich eine längliche Vertiefung, die in der Darstellung der Topographie deutlich sichtbar ist. Hier ist auch erkennbar, dass Helena an einem ziemlichen steilen Teil der Oberfläche Vestas entstand. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Sextilia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 13. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Laelia (27. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Laelia ist der mittelgroße, von dunklem Material umgebene Krater knapp unterhalb der Bildmitte. Am Kraterrand wurde dunkles Material freigelegt, das sich bis in das Kraterinnere erstreckt. In der Umgebung des Kraters Laelia befindet sich ebenfalls dunkles Material, dass vor allem durch kleine Krater freigelegt wurde. Die Darstellung der Topographie zeigt, dass Laelia ein verhältnismäßig flacher Krater ist und sich in einer Region mit relativ geringer Topographie befindet. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Sextilia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 13. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo der Krater Laelia und Sextilia (26. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Laelia ist der stellenweise von dunklem Material umgebene Krater links der Bildmitte. Sextilia ist der große Krater oben in den Bildern, entlang der Innenseite seines Rands ist helles Material zu sehen. In dem Albedobild wird deutlich, dass ein Teil des dunklen Materials am Rand freigelegt ist und in das Innere abgerutscht ist. Dunkles Material wurde auch an kleineren Kratern in der Umgebung von Laelia freigelegt. Die Schüsselform des Kraters Sextilia ist der Darstellung der Topographie deutlich erkennbar. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Sextilia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 2. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Justina (25. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Justina ist der mittelgroße Krater rechts in den Bildern. Der Krater Justina ist von hellem Material umgeben, das zum Teil strahlenförmig orientiert ist, nur nicht auf der rechten Seite. In der Darstellung der Topographie ist erkennbar, dass das Gebiet ohne helles Material das höchste Gebiet rund um Justina ist. Möglicherweise befindet sich dort kein helles Material, weil das ausgeworfene Material nicht ausreichend Energie besaß, und nicht ausreichend hoch ausgeworfen wurde, um dieses topographisch hohe Gebiet zu bedecken. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Urbinia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 22. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Fabia (22. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Fabia ist der große Krater unten rechts im Bild mit hellem Material auf der linken Seite seines Randes. Viele Strukturen lassen sich mit Materialbewegungen vom Rand in das Innere des Kraters verbinden. In der Darstellung der Topographie ist erkennbar, dass sich der tiefste Teil des Kraters Fabia (in gelb) nicht genau in der geometrischen Mitte der Vertiefung befindet, sondern leicht rechts vom Zentrum. Das ist möglicherweise auf Massenbewegungen oder abgerutschtes Material im Krater zurückzuführen. Diese Region Vestas ist stark mit Kratern besetzt und die Bilder zeigen noch zahlreiche andere Krater. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Numisia in der nördlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 24. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo der Krater Tuccia und Eusebia (21. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Tuccia ist der kleinere der beiden großen Krater, etwas links von der Bildmitte und leicht an einigen markanten hellen Strahlen zu erkennen, die vom Kraterrand ausgehen. Eusebia ist der große Krater etwa in der Bildmitte. Beide Krater befinden sich in einem Gebiet mit Bergrücken und Gräben in der südlichen Hemisphäre. Diese Rücken und Gräben sind in untere Bildhälfte erkennbar, besonders gut in der Darstellung der Topographie. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Tuccia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 17. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Eusebia (20. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Eusebia ist der große Krater etwa in der Bildmitte. Tuccia ist der wesentlich kleinere Krater am oberen linken Rand der Bilder. In der Darstellung der Topographie ist erkennbar, dass die untere Seite des Kraters Eusebia ziemlich flach ist. Das ist möglicherweise auf Massenbewegungen oder in den Krater abgerutschtes Material zurückzuführen. Krater Tuccia weist eine Schüsselform auf und helle Strahlen umgeben ihn, diese sind im Albedobild besonders gut zu erkennen. Ein großer Bergrücken verläuft horizontal durch die Region, mit einem Ausläufer, der wie ein Sporn in das tiefer gelegene Gebiet vorragt. Solche Bergrücken sind typisch für die südliche Hemisphäre. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Tuccia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Drusilla (19. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Drusilla ist der große Krater in der Bildmitte. Im Albedobild zeigt sich, dass Drusilla einen frischen, unregelmäßig geformten Rand aufweist und sich Material in seinem Zentrum abgelagert hat, was vermutlich eine Art von Massenbewegung, also Hangrutaschungen von den Rändern aus zum Zentrum hin zur Ursache hat. In der Darstellung der Topographie zeigt sich, dass Drusilla ein ziemlich tiefer Krater ist; sein Rand ist hier grün dargestellt und sein Zentrum dunkelblau. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Numisia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 15. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Gebiet mit Kratern (18. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt ein Gebiet auf Vesta mit vielen Kratern in verschiedenen Größen und Erhaltungsstadien. Oben im Bild befinden sich vier große, stark erodierte Krater mit Durchmessern von etwa fünf Kilometern. Aufgrund ihrer starken Erosion sind sie vermutlich die ältesten Krater in diesem Bild. Viele kleine und wesentlich jüngere Krater haben Größen von weniger als einen Kilometer im Durchmesser. Ebenso zeigt das Bild viele lineare Strukturen. Eine Reihe von Furchen und Bergrücken verläuft diagonal über das Bild von oben links nach unten rechts. Schwächer ausgeprägte, kleinskaligere Furchen verlaufen entgegengesetzt von oben rechts nach links unten. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Pinaria in der südlichen Hemisphäre. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 16. März 2012 aus einer Entfernung von 272 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 25 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo der Krater Canuleia und Sossia (15. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Canuleia ist der große Krater oben rechts in den Bildern und Sossia ist der große Krater links der Bildmitte. Im Albedo-Bild sind helle Strahlen um Canuleia erkennbar sowie ein Streifen aus dunklem Material auf der linken Kraterseite. Von Krater Sossia gehen Strahlen aus dunklem Material aus, vor allem auf der linken Seite. In der Darstellung der Topographie weisen beide Krater eine Schüsselform auf. Der dunkle Streifen, der von Canuleia ausgeht, verläuft entlang eines topographisch tiefen Gebiets (blau dargestellt). Das Gebiet liegt im Kartenblatt Urbinia in der nördlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 20. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Von Regolith und Kratern bedeckte Oberfläche (14. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt ein Gebiet mit Regolith, in dem es zahlreiche Einschlagskrater hat. Regolith ist das feinkörnige Material, das fas die gesamte Oberfläche Vestas bedeckt. Es wird bei der Entstehung eines Kraters ausgeworfen und fällt dann auf die Oberfläche zurück. Der Regolith erscheint in diesen Bildern glatt, was charakteristisch für das feinkörnige Material ist. Viele geradlinige Strukturen verlaufen diagonal über den Regolith und sind vermutlich durch Bewegung des Regoliths entstanden. Auf dem Regolith finden sich zahlreiche Krater, in allen Variationen von sehr frisch bis stark erodiert. Einige Krater sind unter dem Regolith begraben und sind nur als flache runde Vertiefungen erkennbar. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Lucaria Tholus nördlich des Äquators. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 10. April 2012 aus einer Entfernung von 169 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 16 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Canuleia (13. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Canuleia ist der relativ große Krater oben links im Bild. Im Albedobild sind um den Krater herum viele Streifen hellen Materials deutlich sichtbar. Auf der linken Seite des Kraters befindet sich auch ein dunkles Streifenband. In der Darstellung der Topographie werden die Schüsselform von Canuleia und die diagonal verlaufenden Bergrücken und Gräben im unteren Teil des Bildes besonders deutlich. Diese Bergrücken und Gräben sind charakteristisch für die südliche Hemisphäre Vestas. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Urbinia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 27. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/ID
Topographie und Albedo des Kraters Antonia (12. Juni 2012): Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber von einer farbkodierten Darstellung der Höhen überlagert, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen auf der Asteroidenoberfläche, bezogen auf einen Referenzkörper. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete die tiefsten. Antonia ist der relativ große Krater etwas rechts der Bildmitte. Der obere Rand des Kraters Antonia ist verhältnismäßig frisch, wohingegen der untere Rand ziemlich erodiert ist. In der Darstellung der Topographie wird anhand der grünen Färbung deutlich, dass die stärker erodierte Seite des Kraters flacher geneigt ist. Die gegenüberliegende Seite hat eine steilere Neigung, die in mehreren Farben dargestellt ist. Man nimmt an, dass der erodierte Rand und die flachere Neigung auf einer Seite des Kraters durch einen Hangrutsch oder einen ähnlichen Prozess entstanden sind. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Tuccia in der südlichen Hemisphäre von Vesta. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 24. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Eine Region der im Schatten liegenden nördlichen Hemisphäre von VestaHemisphäre (11. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt eine sehr verschattete Region in der nördlichen Hemisphäre Vesta. Etwa das obere Drittel der nördlichen Hemisphäre des Asteroiden befindet sich derzeit im Schatten. Dieser Teil Vestas ist derzeit der Sonne abgewandt und es herrscht astronomischer Winter in diesem Gebiet. Die permanente Dunkelheit an den Polen der Erde während des Winters liegt darin begründet, dass der Nord- oder der Südpol während dieser Zeit von der Sonne weggeneigt ist. Derselbe Mechanismus ist auch die Ursache des ‚Winters’ bei Vesta. Derzeit wandert die Beleuchtung durch die Sonne allmählich Richtung Nordpol und der Frühling in der nördlichen Hemisphäre beginnt. Eine Reihe von Kraterrändern in diesem Bild sind bereits von der Sonne beleuchtet, aber um das Gebiet besser erforschen zu können, muss gewartet werden, bis das Gebiet stärker von der Sonne beleuchtet wird. Wenn Dawn ab September von Vesta wegfliegt, wird der Nordpol beleuchtet werden. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Caparronia in der nördlichen Hemisphäre. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 23. März 2012 aus einer Entfernung von 230 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 21 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Muster im Regolith (8. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt geradlinig verlaufende Furchen und Bergrücken im Regolith. Diese linearen Strukturen verlaufen diagonal durchs Bild von links oben nach rechts unten. Sie sind weniger als einen Kilometer breit und erstrecken sich zum Teil über das gesamte Bild. Die Rillen und Bergrücken sind nicht perfekt gerade und die meisten sind an verschiedenen Stellen leicht gewunden. Diese Strukturen entstanden auf dem Regolith, einer Schicht feiner Partikel auf der Oberfläche. Der Regolith ist aufgrund seines glatten Aussehens auf den Bildern gut zu erkennen, wie auch Sand am Strand aus der Entfernung glatt wirkt. Der Ursprung dieser Furchen und Rücken wird derzeit untersucht. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Tuccia in der südlichen Hemisphäre. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 8. April 2012 aus einer Entfernung von 188 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 17 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Mit Kratern besetztes Gebiet (7. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt ein von zahlreichen Kratern übersätes Gebiet in der nördlichen Hemisphäre. Auf dem Bild sind die unterschiedlichsten Krater in vielen verschiedenen Größen zu sehen. Sie variieren von weniger als einen Kilometer im Durchmesser bis etwa sieben Kilometer. Einige der Krater haben frische scharfe Ränder, was zeigt, dass sie relativ jung sind. Aber die meisten Krater haben erodierte, abgerundete Ränder, was darauf schließen lässt, dass sie älter sind. Rechts von der Bildmitte befindet sich eine Ansammlung kleiner Krater. Möglicherweise sind das Sekundärkrater, die durch Auswurfmaterial eines größeren Kraters entstanden sind. Die Nordhalbkugel Vestas weist mehr Krater auf als die südliche Hemisphäre, was darauf hinweist, dass die Oberfläche der nördlichen Hemisphäre älter ist als die der südlichen Hemisphäre. Je länger eine Oberfläche dem Bombardement von Meteoriten und Steroiden ausgesetzt ist, desto mehr Krater entstehen auf ihr und desto älter ist die Oberfläche. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Bellicia in der nördlichen Hemisphäre. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 18. April 2012 aus einer Entfernung von 219 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 20 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Animation von Vesta in Farbe (6. Juni 2012): Für diese Farbanimation wurde ein Mosaik aus Aufnahmen verschiedener Farbfilter der Dawn-Framing Camera (FC) einem Geländemodell von Vesta überlagert. Dieses Geländemodell ist eine 3D-Darstellung der Topographie Vestas, die aus Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln errechnet wurde. Die FC hat sieben Farbfilter, die es ermöglichen, Vesta in verschiedenen Wellenlängen aufzunehmen. In diesem Falls sind wir interessiert an Filter 2, der Vesta bei 440 nm aufnimmt, Filter 5 mit 750 nm und Filter 7 mit 920 nm. Nm steht für Nanometer (millionstel Millimeter) und ist eine Maßeinheit für die Wellenlänge des Lichts. Die Möglichkeit, Oberflächen in verschiedenen Wellenlängen aufzunehmen, verstärkt die Strukturen und Farben, die ansonsten möglicherweise für das menschliche Auge nicht erkennbar wären. Dieses Mosaik ist ein RGB-Farbkomposit von Vesta. In einem RGB-Bild zeigen die auf die Kanäle rot, grün und blau gelegten FC-Ratios aus zwei Filtern jeweils eine spezifische Charakteristik und sind zu einem Bild überlagert. In diesem Fall repräsentiert rot das Verhältnis (Ratio) der Helligkeiten der Wellenlängen von 750 nm zu 440 nm; grün stellt das Ratio der Helligkeiten von 750 nm zu 920 nm dar und blau das Ratio der Helligkeiten von 440 nm zu 750 nm. Die Verwendung dieser Ratios beruht auf spezifischen wissenschaftlichen Gründen. Grün zeigt die relative Stärke einer bestimmten mineralogischen Charakteristik, der Absorptionsbande von Eisen, bei 1000 nm an, so das helleres grün für eine hohe relative Stärke diese Bande und höhere Eisengahalte in den Mineralen steht. Die Mischung von rot und blau verstärkt das Farbspektrum des sichtbaren Lichts. Die Animation beginnt mit einem Blick auf Vestas Nordpol. Diese Region ist grau dargestellt, weil hier noch keine Aufnahmen von Dawn vorliegen. Aufgrund des breiten Farbspektrums ist klar, dass Vesta ein sehr facettenreicher Asteroid ist. Einige Gebiete mit Auswurfmaterial zeigen eine deutliche Rot-Orange-Färbung, wohingegen das Rheasilvia-Becken in der südlichen Hemisphäre weist eine starke Grün-Färbung auf. Das Rheasilvia-Becken ist eine Region mit stark Eisen absorbierendem Material, da grün die relative Stärke der Eisenabsorptionsbande anzeigt. Die NASA-Raumsonde Dawn hat die Bilder mit der Framing Camera im September und Oktober 2011 aus einer Entfernung von etwa 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Die Bilder haben eine durchschnittliche Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Das Geländemodell wurde von Robert Gaskell (PSI) erstellt und die Animation von Dave O’Brien (PSI). © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Geländekante auf Vesta (5. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt eine markante Geländestufe in der Nähe von Vestas Südpol – ein Kliff oder ziemlich steiler Abhang. Diese Abbruchkante verläuft diagonal durch die Bildmitte. Sie ist erkennbar an dem dunklen Schatten, den die Kante zur linken Seite hin wirft. Etwa 25 Kilometer des Abbruchs sind hier zu sehen, aber die gesamte Länge muss mehr betragen, da er sich auch über das Bild hinaus erstreckt. Um die Höhe der Abbruchkante zu bestimmen, benötigt man ein Geländemodell von Vesta, dann kann anhand des aus den Bilddaten bekannten Sonnenstandes über dem Horizont über die Schattenlänge die Höhe der Geländestufe geometrisch berechnet werden. Die Entstehungsmechanismen solcher Abbruchkanten auf Vesta werden derzeit untersucht. Viele kleinere Gräben zu beiden Seiten der Abbruchkante verlaufen ebenfalls diagonal über das Bild. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Rheasilvia in Südpolnähe. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 8. April 2012 aus einer Entfernung von 241 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 24 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Verdeckte und frische Krater (4. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen Teil eines großen, nur in Teilen seines Umrisses sichtbaren Kraters oben links im Bild. Ein großer Teil davon befindet sich im Schatten, aber stellenweise ist das Innere seiner ziemlich erodierten und abgerundeten Kante aufgrund des Schattenwurfes ins Innere des Kraters erkennbar. Im Gegensatz dazu ist unten links im Bild ein Teil eines großen frischen Kraters zu sehen. Der Rand dieses Kraters ist viel schärfer konturiert, da er jünger und weniger stark erodiert ist, und dadurch noch nicht so abgerundet wie der Rand des stärker erodierten Kraters oben links. Außerdem sind viele kleine Krater sichtbar. Einige dieser Krater unten rechts im Bild sind in Form von Ketten angeordnet und wurden vermutlich durch Material erzeugt, das von einem der größeren Kratern ausgeworfen wurde und in der Umgebung einschlug. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Caparronia in der nördlichen Hemisphäre. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 23. März 2012 aus einer Entfernung von 229 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 21 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Vestas teilweise verschattete nördliche Regionen (1. Juni 2012): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen Teil von Vestas Oberfläche, die in sehr hohen Breiten der nördlichen Hemisphäre liegt. Das Bild macht einen etwas ausgewaschenen Eindruck, da es ‚gestreckt’ wurde, das heißt, die sich nur gering unterscheidenden Grauwerte wurden durch Bildbearbeitung mit einem höheren Kontrast dargestellt. Damit lassen sich Strukturen sichtbar zu machen, die ansonsten zu dunkel oder zu kontrastarm gewesen wären. Die schwarzen Gebiete in diesem Bild sind Regionen, die auch nach der Bildbearbeitung noch schwarz sind. Denn der nördlichste Teil Vestas liegt im Schatten, da die Sonne diesen Teil derzeit nicht beleuchtet. Das ist ähnlich wie auf der Erde, wenn der Nordpol sich im Winter in nahezu kompletter Dunkelheit befindet. Vesta bewegt sich derzeit auf den Frühlingspunkt zu und dann wird immer mehr von Vestas nördlichen Breiten beleuchtet. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Caparronia sehr weit nördlich in der nördlichen Hemisphäre. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 23. März 2012 aus einer Entfernung von 230 Kilometern während der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 21 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Wissenschaft

Asteroid Vesta

Die Ziele der Mission Dawn könnten unterschiedlicher nicht sein: Während Vesta einst einen heißen Kern hatte, der Lava spuckte, war Ceres schon immer ein kalter Brocken, unter dessen Oberfläche sich gefrorenes Wasser erstrecken könnte. Zudem erlauben beide Körper einen Blick zurück zu den Anfängen des Sonnensystems: Ihre Entwicklung blieb in einer frühen Phase der Planetenentstehung stehen.

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Mission

Dawn untersucht einen Asteroiden

Dawn ist eine Mission der amerikanischen Weltraumagentur NASA, die in den nächsten Jahren die beiden Asteroiden Vesta und Ceres besuchen und jeweils eine Zeit lang begleiten wird. Ihr erstes Ziel, den Asteroiden Vesta, erreicht die Raumsonde Dawn im Sommer 2011. Voraussichtlich Ende Juli wird Dawn in eine Umlaufbahn um Vesta einschwenken und erste hochaufgelöste Bilder der Oberfläche liefern.

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Kamerasystem

Die Tür der Kamera

Der Erfolg der Mission Dawn hängt entscheidend von den beiden Kameras, den "Augen” der Raumsonde, ab. Die Kameras wurden unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig entwickelt und gebaut.

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