Max-Planck-Gesellschaft    Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

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Bild des Tages: November 2011

Topographie und Albedo eines Gebiets mit Kratern in unterschiedlichen Erhaltungszuständen (30. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt ein Gebiet mit vielen Kratern in unterschiedlichen Erhaltungszuständen im Kartenblatt Bellicia in der nördlichen Hemisphäre. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigt zum Beispiel das rote Gebiet links und in der Mitte den höchsten Punkt im Bild und das blaue Gebiet rechts im Bild die tiefsten. Der große Krater rechts lässt im Albedo-Bild seinen frischen Rand gut erkennen. Dies zeigt sich ebenso in der Darstellung der Topographie als scharfer Kontrast in den Höhen (grün und blau). Stärker erodierte Krater links der Bildmitte haben glattere Ränder und geringere Höhenunterschiede entlang ihrer Ränder. Außerdem zeigen die Bilder die unterschiedliche Rauigkeit der Oberfläche Vestas. Das Gebiet um den großen Krater rechts ist glatter als das restliche Gebiet und ist vermutlich von Auswurfmaterial des großen frischen Kraters bedeckt und deshalb glatter als die Umgebung. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Bellicia und die Bildmitte befindet sich bei 24,8° Nord und 65,6° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 27. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 60 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo eines Gebiets auf Vesta mit Gräben (29. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen Teil eines Gebiets mit Gräben im Kartenblatt Pinaria in der südlichen Hemisphäre. Große Gräben und Vertiefungen verlaufen diagonal durch das Bild. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigt zum Beispiel das rote Gebiet oben den höchsten Punkt im Bild und die blauen Gebiete unten im Bild die tiefsten. Die Darstellung der Topographie zeigt keine großen Höhenunterschiede zwischen den Gräben und Vertiefungen. Um mehr topographische Details zu erkennen ist vermutlich eine Darstellung in höherer Auflösung nötig. Aber es wird in dieser Darstellung deutlich, dass die Höhe von oben nach unten im Bild abnimmt, was im Albedo-Bild nicht erkennbar ist. In der unteren Hälfte der Bilder sind schmale, linear verlaufende Spuren sichtbar, die möglicherweise durch über die Oberfläche geschleuderte Gesteinsblöcke entstanden, die bei einem Einschlag ausgeworfen wurden. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Pinaria und die Bildmitte befindet sich bei 49,7° Süd und 47,3° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 26. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 60 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. Die Mission Dawn wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo eines hügeligen Gebiets auf Vesta (28. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen Teil der Auswurfdecke der schon in mehreren Bildern gezeigten „Schneemann“-Krater in der nördlichen Hemisphäre. Die Auswurfdecke reicht über das gesamte Bild und ist erkennbar an der hügeligen, aber glatten Textur der Oberfläche. Die wellige Textur ist zurückzuführen auf eine Abfolge von sanft gerundeten Hügeln und Vertiefungen, die sich über das gesamte Bild erstreckt. Aber abgesehen von diesen Hügeln und Vertiefungen ist die Oberfläche eher glatt. Durch die relativ kleinskaligen Partikel der Auswurfdecke wird dieses glatte Erscheinungsbild hervorgerufen. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigt zum Beispiel das weiße Gebiet in der Mitte den höchsten Punkt im Bild und die blauen Gebiete oben im Bild die tiefsten. Die Darstellung der Topographie zeigt, dass die Höhenunterschiede zwischen den Hügeln und Vertiefungen nicht sehr hoch sind. Das topographisch hohe, in weiß dargestellte Gebiet wird von Ejekta des Kraters, also dem beim Einschlag ausgeworfenen Material wird in der Topographie-Darstellung deutlich. Das Gebiet liegt an den Grenzen der beiden Kartenblättern Capparronia und Domitia und zeigt auch Teile des Kartenblattes Marica. Die Bildmitte befindet sich bei 29,0° Nord und 179,9° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 26. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 60 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. Die Mission Dawn wird vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der amerikanischen Weltraumbehörde NASA geleitet. JPL ist eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena. Die University of California in Los Angeles ist für den wissenschaftlichen Teil der Mission verantwortlich. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo einer alten Landschaft mit Kraterruine (27. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt ein altes Gebiet mit Kratern in Vestas Äquatorregion. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigen zum Beispiel die roten Gebiete links die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete rechts im Bild die tiefsten. Der Charakter dieser von vielen Kratern übersäten Landschaft ist im Albedo-Bild gut erkennbar. Im Gegensatz zum Albedobild ist in der Darstellung der Topographie eine annähernd elliptische Vertiefung (blau) deutlich zu sehen. Diese Vertiefung ist vermutlich eine ‚Kraterruine’,  der fast vollständig abgetragene Rest eines sehr alte Kraters. Da der Krater von vielen späteren Einschlägen überdeckt wurden und sein Rand erodiert ist, ist er im Albedo-Bild kaum erkennbar. Ein weiter kleinerer und jüngerer Krater ist als blaue Vertiefung unten links in der Darstellung der Topographie erkennbar. Er ist nicht so alt und weniger stark erodiert als die Kraterruine und deshalb im Albedo-Bild auch besser erkennbar. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Numisia und die Bildmitte befindet sich bei 1,3° Nord und 243,6° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 26. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 60 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des zentralen Komplexes und hügeligen Gebiets (26. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen Teil des Kartenabschnittes Rheasilvia in Vestas südlicher Hemisphäre. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch den Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigen zum Beispiel die weißen und roten Gebiete links die höchsten Punkte im Bild und das blaue Gebiet rechts im Bild das tiefste. Der zentrale Komplex des Einschlagsbecken Rheasilvia ist als annähernd rundes Gebiet in weißen und roten Farbtönen dargestellt. Das hochstehende Relief dieses zentralen Komplexes ist in der farbkodierten Darstellung der Topographie deutlicher erkennbar als im Albedo-Bild. Ebenso verhält es sich beim hügeligen Gebiet, das den zentralen Komplex umgibt. Das ist eine wellige Landschaft, die aus Bergrücken und Gräben besteht. Die Höhenunterschiede zwischen den Bergrücken und Gräben sind groß und in grün, gelb und rot dargestellt. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Rheasilvia und die Bildmitte befindet sich bei 73,4° Süd und 297,0° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 25. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 700 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 60 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo eines Teils des Kartenabschnittes Lucaria Tholus (25. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen einen Teil des Kartenabschnittes Lucaria Tholus in Vestas nördlicher Hemisphäre. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigt zum Beispiel das weiße Gebiet unten den höchsten Punkt im Bild und das blaue Gebiet am oberen Bildrand das tiefste. Der Kartenabschnitt Lucaria Tholus befindet sich in Vestas stark von Kratern bedeckter nördlicher Hemisphäre. Viele Krater mit sehr unterschiedlichen Erhaltungszuständen von frisch, über erodiert bis hin zu fast vollständig abgetragenen ‚Ruinen’, sind auf diesen Bildern sichtbar. Zwei große Kraterruinen sind oben im Albedobild teilweise sichtbar. Besser erkennbar als große, annähernd runde blaugefärbte Vertiefungen sind sie in der rechten farbkodierten Darstellung der Topographie. Das aufgenommene Gebiet liegt im Kartenabschnitt Lucaria Tholus und die Bildmitte befindet sich bei 16,5° Nord und 82,0° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 23. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Junger Einschlagskrater auf dem Rand des Kraters Tuccia (24. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn wird von einem etwa acht Kilometer durchmessenden Krater mit hellen Strahlen dominiert, der sich etwa in der Bildmitte befindet. Dieser Krater trägt den Namen Tuccia, und nach ihm ist der Kartenabschnitt benannt, in der er sich befindet. Der Krater Tuccia hat einen etwas erodierten und abgerundeten Rand und sieht nicht so ‚frisch’ aus wie der etwa drei Kilometer große Krater auf seinem Rand. Dieser kleinere, frische Krater muss jünger sein als der stärker erodierte Krater Tuccia. Diese Krater befinden sich etwa 40 Kilometer nördlich vom Rand des Südpolbeckens entfernt. Das hügelige (wellige) Gebiet in Vestas Südpolregion ist am unteren Bildrand zu erkennen. Das Bild des Tages vom 16. November 2011 zeigt fast das gleiche Gebiet. Aber das heutige Bild wurde aus einem niedrigeren Orbit aufgenommen und hat demzufolge eine höhere Auflösung, so dass kleinere Objekte nun sichtbar sind. So sind kleine Krater um den Krater Tuccia zu erkennen, die in dem Bild vom 16. November 2011 nicht zu sehen waren. Das aufgenommene Gebiet liegt im Kartenabschnitt Tuccia und die Bildmitte befindet sich bei 36,8° Süd und 194,6° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 8. November 2011 aus einer Entfernung von 488 Kilometern während der Transfer-Phase zum LAMO (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 46 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Vestas Kraterlandschaft: Doppelkrater und Krater mit hellem Auswurf (23. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn wird von einem Doppelkrater im oberen Teil des Bildes dominiert. Der linke Krater hat einen Durchmesser von 18 Kilometern, der rechte Krater hat etwa 23 Kilometer Durchmesser. Dieser Doppelkrater entstand möglicherweise durch den gleichzeitigen Aufschlags eines Doppelasteroiden. Doppel-Asteroiden sind Asteroiden, die um ein gemeinsames Massezentrum kreisen. Aufgrund dessen bewegen sie sich auf einer nahezu identischen Bahn durch das Sonnensystem. Wenn Sie sich auf einem Kollisionskurs mit einem anderen Körper des Sonnensystems befinden, werden folglich beide auf den Körper treffen und einander überlappende oder sehr nahe beieinander liegende Krater erzeugen. Es ist unwahrscheinlich, dass bei diesem Doppelkrater erst ein Krater entstand und der andere, da beide Krater ähnlich jung aussehen und demzufolge das gleiche Alter haben. Es ist ebenso unwahrscheinlich, dass zwei Asteroiden, die keine Doppel-Asteroiden sind, Vesta zur annähernd gleichen Zeit und an fast der gleichen Stelle getroffen haben. Andere auffällige Strukturen in diesem Bild sind junge kleine Krater mit hellen Auswurfstrahlen. Die hellen geradlinig verlaufenden Strahlen am unteren Bildrand stammen von Kratern außerhalb des aufgenommen Gebiets. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Tuccia und die Bildmitte liegt bei 31,2° S und 203,7° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 8. November 2011 aus einer Entfernung von 483 Kilometern während der Transfer-Phase zum LAMO (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 45 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Große Gesteinsblöcke in einem jungen Strahlenkrater (22. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen jungen, frischen Krater mit etwas sieben Kilometern Durchmesser im unteren rechten Teil des Bildes. Von diesem Krater gehen sowohl dunkle als auch helle Strahlen aus. Die hellen Strahlen erstrecken sich weiter über die Oberfläche als die dunklen, die sich nahe am Kraterrand befinden. Strahlen um einen Krater entstehen, wenn relativ kleinteiliges Material beim Einschlag ausgeworfen wird. Wenn größere Gesteinsbrocken ausgeworden werden, können dieses Sekundärkrater erzeugen. Ansammlungen und Ketten von Kratern unter einem Kilometer Durchmesser finden sich in etwa 15 bis 20 Kilometer Entfernung vom Rand dieses sieben Kilometer durchmessenden Kraters. Sie werden als Sekundärkrater bezeichnet, weil beim Ersteinschlag ausgeworfenes Material diese Krater erzeugte. Mitunter fällt Material auch in den Ursprungskrater zurück. Viele solcher Blöcke finden sich im Inneren und an den Wänden dieses Kraters. Diese Blöcke sind mehrere zehn Meter groß. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Tuccia und die Bildmitte liegt bei 22,8° Süd und 217,3° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 8. November 2011 aus einer Entfernung von 478 Kilometern während der Transfer-Phase zum LAMO (Low Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 45 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Auswurfdecke der „Schneemann“-Krater auf Vesta (21. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt die Auswurfdecken von zweien der schon mehrfach vorgestellten großen „Schneemann“-Krater, deren Umrisse zum Teil am linken Bildrand gerade noch sichtbar sind. Die an die Krater angrenzenden, auffallend glatten Flächen markieren die Auswurfdecke der Krater. Wenn ein Einschlag einen Krater erzeugt, werden normalerweise große Mengen an feinem, losem Material auf die umgebene Oberfläche ausgeworfen. Dieses feine lose Material wird Auswurf genannt und die Auswurfdecke kann dann oft durch ihr charakteristisches glattes Aussehen identifiziert werden. Auf der Auswurfdecke befinden sich nur wenige kleine, frische Krater und es sind keine älteren Krater darunter erkennbar. Aufgrund dessen muss die Auswurfdecke ziemlich dick sein. Die unruhige Textur der Auswurfdecke oben rechts im Bild ist vermutlich auf Massenbewegungen zurückzuführen. Nahe der „Schneemann“-Krater finden sich in der Auswurfdecke auch einige klumpige Strukturen. Diese sind möglicherweise größere Schuttbrocken, die während des Einschlags ausgeworfen wurden, der die „Schneemann“-Krater und die Auswurfdecke geformt hat. Das aufgenommene Gebiet liegt im Kartenabschnitt Domita. Die Bildmitte befindet sich bei 29,8° Nord und 203,3° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 17. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Der Krater Sextilia und seine Umgebung (20. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn ist auf den Krater Sextilia in Vestas südlicher Hemisphäre zentriert. Krater auf Vesta sind nach den Vestalinnen benannt, den Priesterinnen der römischen Göttin Vesta. Der Krater Sextilia ist mit etwa 15 Kilometern Durchmesser ein großer und markanter Krater, so dass sein Name für das Kartenblatt verwendet wurde, in dem er sich befindet. Der Krater ist markant aufgrund seines frischen und scharfen Randes, der bogenförmig ausgeprägt ist. Er enthält zudem helles und dunkles Material. Dieses hat seinen Ursprung entlang des Randes und der daran angrenzenden Flanken und rutscht in die Kratermitte ab. Einige besonders lange Materialrutschungen befinden sich auf der rechten Seite des Kraters. Umgeben ist Krater Sextilia von dem hügeligen (welligen) Gebiet der südlichen Hemisphäre und einigen Kratern mit dunkeln und hellen Strahlen. Der kleine Krater mit dunklen Strahlen und sein größerer Nachbar oben im Bild sind die gleichen Krater, die auch im Bild des Tages vom 18.11.2011 zu sehen sind. Das aufgenommene Gebiet liegt im Kartenabschnitt Sextilia. Die Bildmitte befindet sich bei 39,5° Süd und 155,7° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 10. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie und Albedo des Kraters Domitia (19. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen den Krater Domitia in Vestas nördlicher Hemisphäre und die Topographie des Kraters und seiner Umgebung, zu dem die bereits mehrfach vorgestellten „Schneemann“-Krater gehören. Der Krater Domitia hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und befindet sich oberhalb der Bildmitte. Der Krater ist stark erodiert und sein Rand ist fast komplett mit kleineren und jüngeren Kratern bedeckt. Domitia ist nicht nur groß, sondern auch sehr markant, so dass sein Name auch für das Kartenblatt, in dem er liegt, verwendet wird. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigt zum Beispiel das weiße Gebiet unten rechts den höchsten Punkt im Bild und das blaue Gebiet am oberen Bildrand das tiefste. Der untere Rand des Kraters Domitia liegt direkt an der Grenze wischen dunkel- und hellblau und definiert so eine scharfe Grenze in der Topographie bzw. Höhe. Das aufgenommene Gebiet liegt in den Kartenabschnitten Domitia, Marcia und Numisia. Die Bildmitte befindet sich bei 22,3° Nord und 198,7° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 29. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern während der Survey-Phase aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Dunkles Material an und zwischen Kratern (18. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt Gebiete mit dunklem Material, das sowohl mit Kratern in Verbindung gebracht werden kann, sich aber auch zwischen diesen Kratern befindet. An den Rändern und Seiten der großen Krater ist dunkles Material erkennbar. Es finden sich auch einige kleine Krater mit dunklen Strahlen am unteren rechten Bildrand. Viele dunkle Flecken in diesem Bild scheinen aber nicht mit Kratern in Verbindung zu stehen. Diese Flächen sind meist nur wenige Bildpunkte groß, so dass es durchaus möglich sein kann, dass sie doch mit Kratern in Beziehung stehen, was bei dieser Auflösung aber nicht erkennbar ist. Es wird also interessant werden, wenn derartige kleine Einschlagkrater in Bildern der LAMO-Phase (Low Altitude Mapping Orbit) mit höherer Auflösung aufgenommen und besser sichtbar werden. In diesem Bild findet sich auch helles Material, vor allem an einigen Stellen des großen Kraters oben rechts im Bild. Das aufgenommene Gebiet liegt im Kartenabschnitt Sextilia. Die Bildmitte befindet sich  bei 36,6° Süd und 135,5° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 17. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Eigenschaften des Regoliths auf Vesta (17. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt verschiedene Eigenschaften des Regoliths, der Vestas Oberfläche bedeckt. Als Regolith bezeichnet mal die Schicht aus losem, feinkörnigem Material, die oft das feste Gestein der Planeten überdeckt. Gewundene Strukturen im oberen Teil des Bildes sind vermutlich zurückzuführen auf Materialrutschungen an einem Abhang ähnlich der Art, wie Sand an den Seiten von Sanddünen abrutscht. Viele dieser schmalen linearen Strukturen im unteren Teil des Bildes sind ebenfalls auf eine Art von Rutschung im Regolith zurückzuführen. Jedoch scheinen einige dieser linearen Strukturen vom dem im Durchmesser etwa sechs Kilometer großen Krater unten links im Bild auszugehen, die möglicherweise durch den Aufschlag von Auswurfmaterial des Kraters auf Vestas Oberfläche entstanden. Der große Krater unten rechts im Bild weist in seinem Inneren sowohl helles als auch dunkles Material auf, das in die Kratermitte gerutscht ist. Das aufgenommene Gebiet liegt in den Kartenabschnitten Numisia und Tuccia. Die Bildmitte befindet sich bei 23,4° Süd und 227,9° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 17. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Krater mit hellen Strahlen im Gebiet Tuccia (16. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn wird von Kratern mit hellen Strahlen verschiedener Größen dominiert. Der auffälligste Krater mit hellen Strahlen hat einen Durchmesser von etwa acht Kilometern und befindet sich der Bildmitte. Dieser Krater trägt den Namen Tuccia: Das Kartenblatt, in dem dieser Krater liegt, ist nach danach benannt. Seine hellen Strahlen erstecken sich zum unteren Bildrand über zehn Kilometer, während die Strahlen in die andere Richtung nicht so weit reichen. Der Krater Tuccia hat auf seinem Rand einen kleineren und frischeren Krater, von dem ebenfalls helle Strahlen auszugehen scheinen. Da dieser Krater auf dem großen Krater liegt, ihn zum Teil mit seinem Auswurf überdeckt und eine frischeren scharfen Rand aufweist, ist er jünger als der Krater Tuccia. Dicht über diesen Kratern findet sich ein deutlich kleinerer Krater mit hellen Strahlen, der einen Durchmesser von etwa zwei Kilometern hat. Links von diesem Krater ist ein Fleck aus hellem Material, das mit den in diesem Bild nur wenige Pixel großen Kratern in Verbindung gebracht werden kann. Im unteren linken Teil des Bildes befindet sich auch das hügelige, wellige Gebiet, der Südpolregion. Krater Tuccia liegt in diesem hügeligen Gebiet. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Tuccia und die Bildmitte liegt bei 38,8° S und 200,2° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 17. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Hügeliges Gelände im Gebiet Rheasilvia auf Vesta (15. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt ein hügeliges, welliges Gebiet im Kartenblatt Rheasilivia in der Südpolregion. Dieses hügelige Gebiet erstreckt sich als eine Abfolge aus Hügeln und Senken über das Bild. Einige dieser Hügel brechen plötzlich ab und sind durch Steilhänge begrenzt. Aufgrund des Sonnenstandes zum Aufnahmezeitpunkt des Bild sind diese Abhänge als längliche, verschattete Regionen zu erkennen. Schräg über das Bild verlaufen zudem schmale lineare Rillen, vor allem im oberen Teil des Bildes. Zu sehen sind ebenfalls Krater in den verschiedensten Größen, mit Durchmessern von weniger als einem Kilometer bis zu etwa 15 Kilometern. Die kleineren Krater mit ihren scharf konturierten Rändern scheinen die ‚frischeren’ zu sein, wohingegen die großen Krater sind stärker erodiert und stärker abgerundete Ränder haben. Ein großer Krater mit etwa zehn Kilometer Durchmesser oben links im Bild weist lineare Strukturen auf, die vermutlich durch Material entstanden sind, das in das Kraterzentrum gerutscht ist. Das Gebiet liegt im Kartenblatt Rheasilvia, und die Bildmitte liegt bei 74,8° Süd und 207,4° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 17. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Einschlagkrater auf Vesta in unterschiedlichen Erhaltungszuständen (14. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt vier große Einschlagkrater auf Vestas Oberfläche, die relativ eng beieinander liegen. Interessanterweise befindet sich jeder dieser Krater in einem anderen Erhaltungszustand. Der Krater rechts ist der frischeste: Sein Rand ist klar und scharf, und vom Rand ins Innere abgerutschtes Material ist gut erkennbar. Der Krater unten im Bild ist teilweise erodiert: sein Rand ist weniger klar und mehr abgerundet, und in das Zentrum gerutschtes Material ist nicht so deutlich erkennbar. Der Krater links ist noch stärker abgetragen: Sein Rand ist weniger deutlich und ziemlich abgerundet, und es abgerutschtes Material ist nicht erkennbar. Er ist zum Teil auch von jüngeren Einschlägen bedeckt. Der Krater oben ist am stärksten erodiert: Sein Rand ist extrem abgerundet und er ist von vielen jüngeren Einschlägen bedeckt. Er ist so stark degradiert, dass man ihn auch als ‚Kraterruine’ bezeichnen kann. Aus diesem Bild wird deutlich, dass im Laufe der Alterung der Krater ihre Ränder erodieren und dabei unscharf und runder werden, abgerutschtes Material sich mit anderem Material auf der Oberfläche vermischt und die Zahl jüngerer Einschläge auf den Kratern zunimmt. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Bellicia und die Bildmitte liegt bei 43,° Nord und 83,6° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 16. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Sekundärkrater auf Auswurfmaterial auf Vesta (13. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen Teil der Oberfläche Vestas, der von einer Auswurfdecke bedeckt ist. Diese Auswurfdecke ist erkennbar an der glatten Textur der Oberfläche. Auswurfdecken bestehen aus kleinteiligem Schutt, der bei der Entstehung von Einschlagskratern ausgeworden wird. Ursprung dieser Auswurfdecke ist möglicherweise der große Krater links im Bild oder ein anderer nahegelegener Krater außerhalb der hier abgebildeten Region. Auf dieser Auswurfdecke findet sich eine ganze Reihe kleiner junger Krater und unregelmäßig geformter Vertiefungen, vor allem rechts im Bild. Einzelne Krater entstanden durch Einschläge von Material aus dem Weltraum. Im Gegensatz dazu entstanden die Kraterketten und unregelmäßigen Vertiefungen vermutlich durch Felsbrocken und anderen Schutt, der bei einem großen Einschlag ausgeworden wird und dann wieder auf die Oberfläche traf. Weil sie Vesta ein zweites Mal treffen, werden diese Krater und unregelmäßigen Vertiefungen auch Sekundärkrater genannt. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Domitia und die Bildmitte liegt bei 56,7° Nord und 190,1° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 19. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 702 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 70 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Rillen und Kraterketten auf Vesta (12. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt zahlreiche Rillen (lineare Vertiefungen) in der rechten Bildhälfte. Dieser Rillen und Kraterketten sind weniger als einen Kilometer breit und haben zwei dominierende Richtungen, die einander an einigen Stellen überschneiden und ein „X“ formen. Diese Rillen und Kraterketten entstanden vermutlich durch Auswurfmaterial von Einschlägen außerhalb des hier abgebildeten Gebiets. Die Rillen formten sich durch Material, das über die Oberfläche rutschte und dabei lineare Vertiefungen bildeten. Die Kraterketten entstanden durch Sekundäreinschläge durch ausgeworfenes Material größerer Einschläge auf Vesta. Diese Rillen und Kraterketten befinden sich auf einer glatten Schicht Auswurfmaterials, das möglicherweise vom großen Krater links im Bild stammt. Eine weitere Kraterkette erstreckt sich vom inneren Rand dieses Kraters zu seiner Mitte. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Oppia und die Bildmitte liegt bei 18,5° Süd und 299,4° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 22. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 666 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 62 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Frischer Krater mit hellen und dunklen Strahlen (11. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigt einen kleinen, jungen und relativ frischen Krater, von dem helle und dunkle Strahlen ausgehen. Der Krater befindet sich in der Bildmitte, ist etwa fünf Kilometer groß und seine Strahlen erstrecken sich bis zu einer Entfernung von zehn Kilometern. Die hellen und dunklen Strahlen reichen auch bis in den Krater und verleihen ihm ein gesprenkeltes Aussehen. Links von diesem Krater befindet sich ein großer alter und stärker erodierter Krater, in den einige der hellen und dunklen Strahlen hinein verlaufen. Ein markanter weißer Strahl, flankiert von zwei dunklen Strahlen, reicht vom Rand des Kraters über eine Distanz von etwa zehn Kilometern bis in die Kratermitte. Helles und dunkles Material findet sich auch in einem anderen erodierten Krater unten rechts im Bild. Aber hier scheint der Ursprung des Materials der Kraterrand und nicht der benachbarte Krater zu sein. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Sextilia und die Bildmitte liegt bei 23,5° Süd und 128,3° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 23. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 675 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 63 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Auswurfmaterial eines jungen Kraters, das ältere Krater und Kraterketten bedeckt (10. Nov. 2011): Diese Aufnahme der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn wird von einem etwa 20 Kilometer großen jungen frischen Krater im oberen Teil des Bildes dominiert. Der Krater ist von einer Auswurfdecke aus kleinen Objekten umgeben, die bei der Entstehung des Kraters ausgeworfen wurden. Diese Auswurfdecke ist die Ursache für das glatte Erscheinungsbild der Oberfläche rund um den Krater. Sie bedeckt viele alte und erodierte Krater, die man teilweise unten und rechts im Bild unter der Auswurfdecke noch erkennen kann. Das lasst die Vermutung zu, dass die Auswurfdecke zum Krater hin immer mächtiger wird, da sie mehr und mehr ältere Krater bedeckt. Auf der Auswurfdecke sind mehrere Ketten kleiner Krater zu erkennen, die schräg durchs Bild verlaufen. Da sie nicht von dem Auswurfmaterial bedeckt sind, müssen sie also noch jünger sein. Diese Kraterketten entstanden vermutlich durch Sekundäreinschläge, wenn größeres, bei einem Einschlag ausgeworfenes Material wieder auf Vestas Oberfläche aufschlägt. In ähnlicher Weise formte Auswurfmaterial des 20 Kilometer-Kraters bei dessen Aufschlag im Inneren des Kraters die zahlreichen Vertiefungen im Boden. Dieses Bild liegt im Kartenabschnitt Floronia, und die Bildmitte liegt bei 32,5° Nord und 1,2° Ost. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 24. Oktober 2011 aus einer Entfernung von 662 Kilometern während der HAMO-Phase (High Altitude Mapping Orbit) aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 62 Metern pro Bildpunkt. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Äquatorregion Vestas III (9. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen Teile der Äquatorregion Vestas mit Kratern und Rillen (lineare Vertiefungen). Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So sind zum Beispiel die weißen Gebiete im unteren Teil die höchsten Punkte im Bild und das blaue Gebiet am oberen rechten Bildrand der tiefste. Das blaue Gebiet entspricht einer großen runden Vertiefung, die möglicherweise von einem sehr stark erodierten alten Krater herrührt. Die Rillen, die im unteren Teil durch das Bild verlaufen, weisen auf ihrer gesamten Länge keine einheitlichen Höhen auf. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Äquatorregion Vestas (II) (8. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen Teile der Äquatorregion Vestas mit zahlreichen Kratern in verschiedenen Größen. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So sind zum Beispiel die weißen Gebiete entlang der unteren Bildkante die höchsten Punkte im Bild und die blauen Gebiete am oberen und rechten Bildrand die tiefsten. Schräg durch das Topographiebild verläuft ein Gebiet in blau-grünlichen Farben, dessen Höhenunterschiede im Albedo-Bild nicht so offensichtlich sind. Dieses längliche, tiefer gelegene Gebiet scheint aus drei alten, großen und erodierten Kratern zu bestehen, deren Topographie sich durch die heutige Oberfläche durchpaust. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Äquatorregion Vestas (I) (7. Nov. 2011): Diese Bilder der Dawn Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen Teile der Äquatorregion Vestas mit einem auffälligen, tiefen Krater und großen Rillen (linear verlaufende Vertiefungen). Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So sind zum Beispiel die weißen Gebiete in den unteren Ecken die höchsten Punkte des Bildes und die blauen Gebiete am oberen Bildrand die tiefsten. Der auffällige Krater befindet sich in einer topographisch höher gelegenen Region, erkennbar an dessen roter und weißer Farbgebung. Durch dieses Gebiet zieht ein Reihe tiefer Rillen, die in grünen und blauen Farbtönen dargestellt sind. Eine markante Rille links davon, die im Albedo-Bild sehr tief wirkt, erweist sich im farbkodierten Bild als nur wenig tiefer als die Umgebung. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie eines Abhangs und hügeligen Gebiets in Vestas Südpolregion (6. Nov. 2011): Diese Bilder der Dawn Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen Teile des Randes des südpolaren Beckens, das von einem großen Abhang dominiert wird, der vertikal durch die Bildmitte verläuft. Das aufgetürmte Material am Fuß des Abhangs ist vermutlich auf Hangrutschungen zurückzuführen. Links vom Abhang ist hügeliges, welliges Gebiet zu erkennen. Das linke Bild ist ein so genanntes Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So sind zum Beispiel das weiße und roten Gebiete rechts die höchsten Punkte im Bild und das blaue Gebiet links im Bild die tiefsten. Der Wechsel der Farben des Abhangs von rot nach grün verdeutlicht die Steilheit der Geländekante und die dramatische Topographie. Das blau kodierte hügelige Gebiet befindet sich am Fuß des Abhangs im Zentrum des südpolaren Beckes und stellt die am tiefsten gelegene Region im gesamten Bild dar. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Südpolregion Vestas IV (5. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Dawn Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn zeigen das südpolare Becken auf Vesta. Die Sicht entspricht dem Bild vom 4.11.2011, allerdings um etwa 90 Grad gedreht. Die zentrale Erhebung ist die annähernd runde Struktur in der Bildmitte. In der Umgebung finden sich Rillen, Abhänge und welliges Gebiet. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So ist zum Beispiel das rote Gebiet an linken und oberen Rand des rechten Bildes am höchsten gelegen, und die blauen Gebiete in der Bildmitte am tiefsten. Diese Farbkodierung verstärkt den Kontrast zwischen der Erhebung (in gelb und grün) und der umgebenden Vertiefung (in blau). Diese Farbkodierung zeigt deutlich, dass die Seite der Vertiefung und der Erhebung in grün höher sind als die blaue Seite unten im Bild. Die Topographie wurde errechnet aus einem Set von Aufnahmen, die unter verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, sogenannten Stereobildern. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden, mit der die Oberfläche eines Körpers flächentreu wiedergegeben wird. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Südpolregion Vestas (III) (4. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Dawn Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn zeigen das südpolare Becken auf Vesta. Die Sicht entspricht dem Bild vom 3.11.2011, allerdings um etwa 60 Grad gedreht. Die zentrale Erhebung ist die annähernd runde Struktur in der Bildmitte. In der Umgebung finden sich Rillen, Abhänge und welliges Gebiet. Der Abhang in der Bitte der Erhebung ist in dieser Ansicht besser zu erkennen als im Bild vom 5.11.2011. Das linke Bild ist ein so genanntes Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So sind zum Beispiel das weiße und rote Gebiet an oberen Rand des rechten Bildes die höchsten Punkte in dieser Region, und die blauen Gebiete unten im Bild die tiefsten. Diese Farbkodierung zeigt deutlich, dass die Seite der Vertiefung und der Erhebung in grün höher sind als die blaue Seite unten im Bild. Die Topographie wurde errechnet aus einem Set von Aufnahmen, die unter verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, sogenannten Stereobildern. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden, mit der die Oberfläche eines Körpers flächentreu wiedergegeben wird. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Südpolregion Vestas (II) (3. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Dawn Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn zeigen das südpolare Becken auf Vesta. Die zentrale Erhebung ist die annähernd runde Struktur in der Bildmitte. In der Umgebung finden sich Rillen, Abhänge und welliges Gebiet. Das linke Bild ist ein so genanntes Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So sind zum Beispiel das weiße und rote Gebiet an oberen Rand des rechten Bildes die höchsten Punkte in dieser Region und die blauen Gebiete unten im Bild die tiefsten. Diese Farbkodierung zeigt die Topographie der Region sehr gut: die zentrale Erhebung (in grün und gelb) ist höher als die umgebende runde Vertiefung, (in blau und grün) und tiefer als die roten und weißen Regionen im oberen Teil des Bildes. Die Topographie wurde errechnet aus einem Set von Aufnahmen, die unter verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, sogenannten Stereobildern. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden, mit der die Oberfläche eines Körpers flächentreu wiedergegeben wird. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Südpolregion Vestas (I) (2. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Dawn Framing Camera auf der NASA-Raumsonde Dawn zeigen Teile des südpolaren Beckens auf Vesta. Ein großer Abhang ist oben rechts in den Bilder zu erkennen, Gräben und welliges Gebiet befindet sich in der Bildmitte und die zentrale Erhebung ist unten links in beiden Bildern zu erkennen. Das linke Bild ist ein Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So zeigt zum Beispiel das weiße Gebiet oben links im rechten Bild die höchsten Punkte des Gebiets, und das blaue Gebiet unten rechts im Bild die tiefsten. Der Abhang und das umgebende Gebiet gehören mit zu den höchsten Regionen im Bild. Zwischen diesem Gebiet und der zentralen Erhebung befindet sich eine Vertiefung in blauen Farben. Höhen zwischen dieser Vertiefung und dem Abhang sind in grün dargestellt. Die Topographie wurde aus einem Set von Aufnahmen errechnet, die unter verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, sogenannten Stereobildern. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden, mit der die Oberfläche eines Körpers flächentreu wiedergegeben wird. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Topographie der Äquatorregion Vestas I (1. Nov. 2011): Diese Aufnahmen der Dawn Framing Camera zeigen Teile der Äquatorregion Vestas mit Kratern und Rillen (linear verlaufende Vertiefungen). Das linke Bild ist ein so genanntes Albedo-Bild, das direkt durch dem Clear-Filter der Framing Camera aufgenommen wurde. Solch ein Bild zeigt die Albedo, also die Helligkeit oder genauer: Das Rückstrahlvermögen der Oberfläche. Das Bild rechts hat das gleiche Albedo-Bild als Grundlage, ist aber überlagert mit einer farbkodierten Darstellung der Höhen, um die Topographie darzustellen. Die verschiedenen Farben entsprechen dabei den Höhen. So ist zum Beispiel das weiße Gebiet unten im rechten Bild der höchste Punkt im Bild, und die blauen Gebiete im inneren Teil des Kraters die tiefsten. Unterhalb dieses Kraters ist ein großes, tiefer gelegenes und schräg über das Bild verlaufendes Gebiet (blaue und grüne Farben), welches sich im linken Albedo-Bild nicht so stark abhebt. Die Topographie wurde errechnet aus einem Set von Aufnahmen, die unter verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, sogenannten Stereobildern. Die NASA-Raumsonde Dawn hat das Albedo-Bild mit der Framing Camera unter Verwendung des Clear-Filters am 11. August 2011 aus einer Entfernung von 2740 Kilometern aufgenommen. Das Bild hat eine Auflösung von etwa 250 Metern pro Bildpunkt. Für die Bilder ist eine so genannte Lambert-Azimutal-Kartenprojektion verwendet worden, mit der die Oberfläche eines Körpers flächentreu wiedergegeben wird. © NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Kamerasystem

Die Tür der Kamera

Der Erfolg der Mission Dawn hängt entscheidend von den beiden Kameras, den "Augen” der Raumsonde, ab. Die Kameras wurden unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig entwickelt und gebaut.

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