Max-Plank-Institut für Sonnensystemforschung Max-Planck-Gesellschaft DAWN - Eine Reise zu den Anfängen des Sonnensystems

Anflug auf Vesta

Erste Aufnahme von Vesta vom 3. Mai 2011 aus einer Entfernung von 1,2 Millionen Kilometern. Da Vesta deutlich heller ist als die Sterne im Hintergrund, hat das Kamera-Team eine lange Belichtungszeit gewählt, um diese Sterne sichtbar zu machen. Die übertriebene Größe von Vesta, die daraus resultiert, wurde durch Überlagern eines kurzen Schnappschusses des Asteroiden korrigiert. Vesta ist der kleine, helle Fleck in der Mitte des Bildes. Oben rechts: In dieser frühen Anflugphase hat Vesta auf den Bildern einen Durch-messer von nur etwa fünf Pixeln. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Erstes, unbearbeitetes Bild von Vesta aufgenommen am 3. Mai 2011 aus einer Entfernung von 1,2 Millionen Kilometern. Vesta befindet sich im Innern des weißen Flecks in der Mitte der Aufnahme. Die lange Belichtungszeit führt dazu, dass die Größe des sehr hellen Asteroiden übertrieben dargestellt wird. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Dieses Bild des Asteroiden Vesta wurde mit Hilfe des Kamerasystems an Bord der NASA-Raumsonde Dawn am 1. Juni 2011 aufgenommen. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Das Kamerasystem an Bord der NASA Raumsonde Dawn hat dieses Bild des Asteroiden Vesta am 14. Juni 2011 aus einer Entfernung von 265 000 Kilometern aufgenommen. Ein Pixel entspricht in etwa 25 Kilometern. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Diese Aufnahme des Asteroiden Vesta wurde am 20. Juni 2011 aus einer Entfernung von etwa 189.000 Kilometern aufgenommen. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Das Kamerasystem an Bord der NASA Raumsonde Dawn hat dieses Bild des Asteroiden Vesta am 24. Juni 2011 aus einer Entfernung von etwa 152 000 Kilometern aufgenommen. Ein Pixel entspricht in etwa 14 Kilometern. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn hat dieses Bild des Asteroiden Vesta am 1. Juli 2011 aus einer Entfernung von etwa 100 000 Kilometern aufgenommen. Ein Pixel entspricht in etwa 9,3 Kilometern. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
NASA's Dawn spacecraft obtained this image with its framing camera on July 9, 2011. It was taken from a distance of about 26,000 miles (41,000 kilometers) away from the protoplanet Vesta. Each pixel in the image corresponds to roughly 2.4 miles (3.8 kilometers). credits: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Diese Aufnahme des Asteroiden Vesta gelang dem Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn am 17. Juli 2011 aus einer Entfernung von etwa 15 000 Kilometern. Ein Pixel entspricht in etwa 1,4 Kilometern. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn hat dieses Bild des Asteroiden Vesta am 18. Juli 2011 aus einer Entfernung von 10 500 Kilometern aufgenommen. Die kleinsten, sichtbaren Strukturen haben eine Größe von 2,0 Kilometern. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde hat dieses Bild des Asteroiden Vesta am 24. Juli 2011 aus einer Entfernung von 5200 Kilometern aufgenommen. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Dieses Bild, das mit Hilfe des Kamerasystems an Bord der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde, zeigt unten rechts einen Blick auf Vestas Südpol. Die Riefen in der Äquatorregion sind etwa zehn Kilometer breit. Das Bild wurde am 24. Juli 2011 aus einer Entfernung von 5200 Kilometern aufgenommen. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Dieses Bild, das mit Hilfe des Kamerasystems an Bord der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde, zeigt eine Gruppe von drei Kratern, welche das Kamerateam informell als „Snowman“ (deutsch: Schneemann) bezeichnet. Diese Krater befinden sich auf der Nordhalbkugel des Asteroiden. Das Bild wurde am 24. Juli 2011 aus einer Entfernung von 5200 Kilometern aufgenommen. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Dieses Bild, das mit Hilfe des Kamerasystems an Bord der NASA-Raumsonde Dawn am 24. Juli 2011 aufgenommen wurde, zeigt verschiedene Krater in der südlichen Äquatorialebene des Asteroiden Vesta. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn hat dieses Bild des Asteroiden Vesta am 31. Juli 2011 aus einer Entfernung von etwa 3700 Kilometern aufgenommen. Die kleinsten sichtbaren Strukturen, die in etwa zwei Pixeln entsprechen, sind ungefähr 0,7 Kilometer groß. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Dieses Anaglyphenbild zeigt Vesta’s Äquator und wurde aus zwei Bildern (farblose Filter) zusammengesetzt, welche das Kamerasystem an Bord NASA-Raumsonde Dawn am 24. Juli 2011 aufgenommen hat. Das Bild zeigt Hügel, Täler, Höhenzüge und tiefe Krater. Das Kamerasystem hat eine Auflösung von etwa 480 Metern pro Pixel. Mit einer 3d-Brille erscheint das Bild in drei Dimensionen. Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Wissenschaft

Asteroid Vesta

Die Ziele der Mission Dawn könnten unterschiedlicher nicht sein: Während Vesta einst einen heißen Kern hatte, der Lava spuckte, war Ceres schon immer ein kalter Brocken, unter dessen Oberfläche sich gefrorenes Wasser erstrecken könnte. Zudem erlauben beide Körper einen Blick zurück zu den Anfängen des Sonnensystems: Ihre Entwicklung blieb in einer frühen Phase der Planetenentstehung stehen.

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Mission

Dawn untersucht einen Asteroiden

Dawn ist eine Mission der amerikanischen Weltraumagentur NASA, die in den nächsten Jahren die beiden Asteroiden Vesta und Ceres besuchen und jeweils eine Zeit lang begleiten wird. Ihr erstes Ziel, den Asteroiden Vesta, erreicht die Raumsonde Dawn im Sommer 2011. Voraussichtlich Ende Juli wird Dawn in eine Umlaufbahn um Vesta einschwenken und erste hochaufgelöste Bilder der Oberfläche liefern.

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Kamerasystem

Die Tür der Kamera

Der Erfolg der Mission Dawn hängt entscheidend von den beiden Kameras, den "Augen” der Raumsonde, ab. Die Kameras wurden unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig entwickelt und gebaut.

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